#leglesslegdays

Viele Amputierte trainieren im Gym.  Wenn es euch interessiert, könnt ihr ja einfach mal #amputeeswholift oder #amputeefitness bei Instagram eingeben. Und so wie für nicht behinderte Menschen auch, ist Sport einfSo gerne ich auch faulenze, gerade in den Zwangspausen durch Druckstellen, OPs oder auch mal die Grippe wenn gerade nichts Besseres da ist, merke ich wie sehr ich das Training brauche um mich gut zu fühlen. Und mit gut meine ich erstmal nicht dieses Ego-Ding, sich einfach attraktiver zu fühlen, sondern keine Beschwerden beim Laufen und im normalen Alltag zu haben. Bei Amputierten ist nämlich beispielsweise der Hüftbeuger oft verkürzt. Da kannst du so gut laufen wie du willst, da fehlen eben einfach Bänder, Muskeln und Sehnen, die man dann woanders zu spüren bekommt. Von nichts kommt nichts! Die Prothesentechnik ist zwar phänomenal, aber von alleine läuft auch der beste Fuß nicht. Deshalb gehe ich, obwohl ich bereits 11 Jahre zu den Prothesenträger*innen gehöre, brav einmal die Woche zur Physiotherapie. Ich bin jetzt schon gespannt wie das wird, wenn ich für mein Praxissemester in eine andere Stadt muss. Vielleicht reicht es wenn ich meine „Hausaufgaben“ aus der Physio mache und mir ein Gym suche oder Joggen gehe, vielleicht muss ich mir aber auch eine Praxis vor Ort suchen. Vortrainieren wird jedenfalls nicht funktionieren. Dort in der Nähe ist allerdings auch das Trainingszentrum, in dem ich mir damals die Stressfraktur zugezogen habe. Vielleicht schaue ich auch da mal wieder vorbei, natürlich mit dem Ziel diesmal ohne Krücken auszukommen.

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