Erst rennt’s, dann rückwärts

Hallöchen da draußen,
oder wohl eher drinnen? Das Wetter war ja auch schonmal gemütlicher! Natürlich hatte ich mir etliche Male vorgenommen zu bloggen und es offensichtlich bis heute nicht geschafft.Und das obwohl ich vermeintlich die Zeit dazu haben müsste. Wieso?
Weil Madame momentan auf Krücken durch die Gegend eiert. Aus der paralympischen Euphorie in Leverkusen wurde nämlich eine nervige Stressfraktur zuhause.Das heißt auf Deutsch,dass ich mein Bein überlastet habe, der Körper dachte er muss eine Entzündung bekämpfen und heraus kam dann Wundflüssigkeit im Knochen und dem entsprechend mangelnde Stabilität- yeay!4 Wochen ging der Spaß jetzt und ich fühle mich wieder wie ein kleines Baby, weil ich mich von Mami fahren lassen muss. Viel schlimmer, aber abhängig davon ist, dass ich nicht zu meinem Pferd kann.Ich habs aber geschafft sie zu besuchen, mit Krücken, auf einem matschigen Sandpaddock. Was man nicht alles tut…
Trotz des Handicaps, also den Krücken, bin ich zum Festhallen-Reitturnier gegangen um festzustellen, dass der Gebäudeplaner in Punkto Barrierefreiheit ein wenig geschlafen hat. Zu den Rängen gab es nämlich irgendwie keinen Aufzug. Also musste ich mit Krücken da hoch, hat zwar etwas gedauert, aber wenigstens musste ich mir keine Gedanken mehr um die Süßigkeiten machen. Man muss alles von der positiven Seite sehen!
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Mit das Nervigste an den Krücken ist, dass man keine Hände frei hat. Handtasche,ist deswegen eine ganz doofe Idee. Das fiel mir nach etwa 3 Metern auf. Gut das Handtaschenrucksäcke im  Trend sind, dank Prime auch am nächsten Tag da und man hat wieder ein Problem weniger. Allerdings war der für meine Festhallen-Einkäufe zu klein, also habe ich das unter den andern Mädels aufteilen müssen. Ich hätte es selber nicht für möglich gehalten, dass ich trotz Krücken so in den Shoppingwahn gerate, aber so ist das halt. Das jedenfalls, war mein Highlight im alten Jahr.
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Silvester habe ich eher gemütlich gefeiert, was aber auf Grund der Umstände ja auch praktisch war. Zum Feuerwerk waren wir auf einer Burg,da hoch zu kommen war zwar wieder etwas anstrengend, aber gelohnt hat es sich.“Geht nicht gibt’s nicht“ ist ja eh irgendwie so ein Motto von mir, da muss ich mich ja dann wohl auch dran halten. Ich war aber doch auch bisschen froh, dass ich normal ins neue Jahr gerutscht bin, und nicht den kompletten Breuberg runter.;)
Leider habe ich nach Neujahr keine Ausrede mehr um meine Unisachen auf zu schieben, allerdings komm ich grad eh nicht viel rum von daher passt das schon irgendwie. Ende der Woche habe ich jedenfalls einen Arzttermin und erfahre hoffentlich gute Neuigkeiten. Eigentlich habe ich meine Zeit nämlich brav abgesessen und würde jetzt ganz gerne wieder ohne Krücken laufen, achso und Autofahren wäre auch fein. Wenn das alles klappt, dann reite ich auch bald wieder und wenn das klappt, fang ich mit dem Joggen an.
Mehr Vorsätze habe ich erstmal nicht. Frohes Neues noch euch allen! Bis dann … 🙂

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2 Gedanken zu „Erst rennt’s, dann rückwärts

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