Wer rastet, der rostet

Hallo ihr Lieben,

ich weiß es ist mal wieder eine Ewigkeit her. Eigentlich wollte ich alle zwei Wochen bloggen. Aber ich kam einfach nicht dazu. Dafür habe ich, für diejenigen die mir dort auch folgen, meinen Instagramaccount regelmäßig gefüttert. Das geht ein wenig schneller!

Apropos schneller: Diese Woche habe ich mich in Leverkusen mal bei einem Sprint filmen lassen, das Video findet ihr ebenfalls auf meinem Instagramkanal, da ich hier keins hochladen kann. Nach den letzten beiden Trainings dort, bin ich ein wenig stolz auf mich. Warum? Eigentlich war der Weg dorthin die Challenge. Da meine Bahn mal wieder Verspätung hatte, beschloss ich mich auf einer Toilette umzuziehen (inklusive Beinwechsel), damit sich das Training dann zeitlich überhaupt noch lohnt. Das hieß aber, dass ich auch meine Shorts angezogen habe und dann das erste Mal in meinem Leben alleine mit kurzer Hose und den nicht besonders unauffälligen Cheetahs Bahn gefahren bin. Für mich war das wie ein Sprung vom Zehnmeterturm, wobei ich mich das noch nie getraut habe.

Diese Woche habe ich das dann direkt wieder getan, auch Selbstbewusstsein muss man üben.  Außerdem trainiere ich lieber in Shorts dort, da ich ständig mein Bein unter der Kniekappe trockenlegen muss. Mit einem Swimmingpool to go rennt es sich eher schlecht. Auch Weitsprung habe ich mal wieder probiert, das hat mir damals beim Schnuppertraining die Verletzung eingebrockt, aber diesmal war ich ja vorbereitet und weniger unsportlich als damals. Circa zwei Meter ohne Beine finde ich gar nicht mal so schlecht als Sprungweite.

Zusätzlich habe ich diese Woche zwei Nächte durchgetanzt und war tagsüber in der Stadt unterwegs, weswegen ich heute meinen Beinen ihre wohlverdiente Pause gönne. Die sind nämlich ein wenig heißgelaufen . Falls jemand den klimatisierten Liner erfinden sollte, ich melde mich freiwillig zum Test!

Was die Proflex-Prothesen angeht, ist mir aufgefallen, dass es scheinbar nichtmal auffällt, wenn ich ein knielanges Kleid oder einen Rock trage und die Hand bemerkt auch selten jemand. Da stellt sich mir die Frage, wieso bin ich ewig mit der Hand im Ärmel und bei 30 Grad in Jeans rumgelaufen, mit dem Gefühl ich habe ein Blaulicht auf dem Kopf? Man weiß es nicht, allerdings zeigt das mal wieder den riesen Unterschied zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Ich denke man sollte sich insgesamt mehr trauen!

In diesem Sinne: habt einen guten Start in die Woche. 🙂

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